Digitalisierung und Medienethik

Medienpädagogische Zusatzqualifikation „Medienkompetenz in Theorie und Praxis“ – SoSe 2018 & WS 2018/2019

Schutzdamm Eidersperrwerk
© vschlichting – fotolia.com

Der Megatrend Digitalisierung bringt eine Reihe von Herausforderungen mit sich: Datenschutz, Verlust der Privatheit, Hate speech und Fake news sind nur einige zentrale Themen. Angesichts dessen ist die Forderung nach Medienethik schnell gestellt.

Aber ist sie richtig und berechtigt? Und reicht unsere klassische Verantwortungsethik überhaupt noch aus angesichts des revolutionären gesellschaftlichen Wandels, der sich durch Digitalisierung vollzieht? Was genau sind die Herausforderungen im Einzelnen, wie sind sie zu beurteilen? Welche Rolle spielen Werte dabei – und um welche Werte geht es überhaupt? Und was können und sollten LehrerInnen, SozialarbeiterInnen und MedienpädagogInnen angesichts der bestehenden und absehbaren künftigen Herausforderungen tun?

Diesen Fragen wollen wir in unserem Seminar nachgehen. Ziel des Seminars ist es – wie schon 2014 bzw. 2016 zu den Themen „Scripted Reality” und „Jugendmedienschutz” – eine eintägige Fortbildungsveranstaltung zu Thema Medienethik für die genannten Zielgruppen und andere InteressentInnen zu konzipieren. Diese wird in Kooperation mit dem Institut für Lehrerfortbildung (ilf) Mainz am 6. Dezember 2018 in den Räumen des Südwestrundfunks in Mainz durchgeführt.
Alle Teilnehmenden am Seminar beteiligen sich aktiv an dieser Fortbildung durch Workshops, die sie im Rahmen des Seminars in Kleingruppen konzipieren und am Tag der Fortbildung auch selbständig durchführen. Wir werden diese Workshops nach den Methoden des Projektmanagements vorbereiten und im Seminar in Form von Generalproben mit einem Peer- und Leitungsfeedback ausprobieren. Mit anderen Worten: diese Zusatzqualifikation ist nicht durch passive Teilnahme erfolgreich zu belegen!

Das Seminar wird durchgeführt als Medienpädagogische Zusatzqualifikation der KH Mainz in Kooperation mit der Beauftragten für Medienkompetenz des SWR sowie der Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz.

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